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Angebote und Ausbildung für neue Ehrenamtliche beim ÖHD

Ökumenischer Hospiz-Dienst bietet Seminar und Phase der Orientierung an

Wer sterbende Menschen begleiten will, verfügt über die Bereitschaft, sich mit dem Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Doch oftmals kann man ohne einschlägige Erfahrungen gar nicht wissen, ob man schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen mit Offenheit, Einfühlungsvermögen und Ehrlichkeit in dieser schwierigen Lebensphase begleiten kann.
Der Ökumenische Hospiz-Dienst (ÖHD) bietet demnächst einen Grundkurs als ersten Baustein in der Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter an. Ab sofort bis Mitte Juni können sich Interessierte für eine vorgeschaltete Phase der Orientierung melden. „Wir möchten allen die Möglichkeit bieten, unverbindlich Einblicke in die ehrenamtliche Hospizarbeit zu gewinnen und Eindrücke über das Ehrenamt zur erhalten“, so Bernd Gärtner, Geschäftsführer vom ÖHD.
Möglich sind Tagespraktika in Pflegeeinrichtungen, Begegnungen mit Betroffenen und Einblicke in die Hospizbegleitung. Darüber hinaus steht Interessierten schon vor dem Grundkurs die Teilnahme an ÖHD-Angeboten wie dem Trauer-Café, Supervisionen und Treffen der Ehrenamtlichen offen.


„Diese vorhergehende Phase soll den zukünftigen Ehrenamtlichen die Möglichkeit geben, die Herausforderungen dieses besonderen Ehrenamtes aus erster Hand besser einschätzen zu können, um sich bewusst für das Ehrenamt zu entscheiden“, so Ulrike Fettig-Durst vom ÖHD. Die Ausbildungsphase umfasst ein halbes Jahr und beinhaltet Themen wie der persönliche Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, die Sterbe- und Trauerphasen, Kommunikation, Schmerztherapie, Seelsorge bei Betroffenen, Rechte der Betroffenen und würdiger Umgang.
Der ambulante ÖHD, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, befindet sich in Trägerschaft von Caritas und Diakonie. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter stehen Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen bei. Die Angebote des ÖHD sind für Betroffene dank des ehrenamtlichen Einsatzes kostenlos und nicht von Konfessionen oder Weltanschauung abhängig.
Nähere Information unter Telefon (0 72 51) 80 08 58.